Schuman, Monnet, Hallstein, Adenauer & de Gaulle, de Gasperi und Churchill, alles Namen aus der Vergangenheit, aber Namen, die sich mit Visionen verbinden lassen. Wer waren die Menschen, welche Geschichte verbirgt sich hinter ihrem Tun und was lässt sich daraus für unsere europäische Zukunft lernen? Ungewohnte Ansätze und weit reichende Ideen werden in der jeweiligen Zeit oft mit einem müden Lächeln abgetan, bei jungen Menschen auch mit dem Hinweis auf die altersbedingte Unausgereiftheit. Das sollte nicht so sein. Am Anfang steht immer eine Idee, eine Vision. Dann geht es an die Umsetzung, die oft mit harter und zeitaufwendiger Arbeit verbunden ist.
Wir wollen gemeinsam in die Vergangenheit blicken und europäische Köpfe wieder auferstehen lassen. Ihre Geschichte noch einmal Revue passieren lassen, ihre Beweggründe verstehen und die historische Epoche dabei erkunden. Wo hat Europa angefangen, was waren die Ziele, wo wollte man schließlich hin. Aus der Geschichte lernen ist dabei besonders wichtig. Nicht nur den Blick nach hinten werfen, sich auch wieder umdrehen und nach vorne schauen, das ist die entscheidende Verknüpfung. Was können wir an Idee, Visionen, ja sogar Utopien für unsere europäische Zukunft entwickeln? Die EU gibt es, sie brauchen wir nicht neu erfinden, aber das Leben, das Engagement und die weiteren Ziele dürfen durchaus neu definiert und ausgebaut werden. Die Bürgergesellschaft steht dabei im Fokus. Nicht mehr „top down", sondern „bottom up" muss das Motto lauten. Wie können sich gerade junge Menschen aktiv in den gesellschaftlichen Prozess einbringen, was brauchen wir für eine jugendgerechte Zivilgesellschaft? Ideen und Visionen, statt Schlagworte und Lufthülsen, so wie die europäischen Köpfe es vor uns auch getan haben!!!
Diese Jugendbegegnung findet mit Unterstützung des EU-Jugendprogramms JUGEND in Aktion statt. Weiterer Partner ist das Europa-Haus Prag.
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