| UNESCO Weltkulturerbe - Die Perlen des Baltikums: Wilna, Riga und Tallinn |
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Organised by: Auslandsgesellschaft NRW e.V. - Deutschland (D) |
Mit der Unabhängigkeit der 3 baltischen Staaten Litauen, Lettland und
Estland sind auch die Hauptstädte dieser Republiken wieder in unser
Blickfeld gerückt. Alle drei Länder sind in ihrer Geschichte tief mit
Westeuropa bunden. Dennoch gibt es wesentliche Unterschiede besonders
in der Architektur. Wurden Estland und Lettland wesentlich von der
Hanse und den Orden geprägt, so ist in Litauen der polnisch-barocke
Einfluss nicht zu übersehen.
Wilna, litauisch Vilnius, war infolge der Kriegshandlungen zu 40%
zerstört, doch die meisten Architekturdenkmäler blieben
glücklicherweise erhalten. Die Stadt wirkt wie ein zu Stein gewordenes
Architekturmuseum: Backsteingotik, Renaissance, Barock, Klassizismus,
dazwischen die Kuppeln der russisch-orthodoxen Kirchen mit den
Gründerzeitbauten des Bürgertums.
Riga wurde 1201 vom Bremer Bischof Albert gegründet und ist die größte
Stadt des Baltikums. In einer wechselvollen Geschichte mit vielen
Eroberungen, Besetzungen, Zerstörungen und beharrlichem Wiederaufbau
formte sich das Wesen der Stadt. Neben einem mittelalterlichen
Stadtkern besitzt Riga die größte Ansammlung von Jugendstilbauten im
Baltikum, ja weltweit.
Tallinn, vormals Reval, gehört zu den am besten erhaltenen
mittelalterlichen Städten aus der Hansezeit im ganzen Ostseeraum. Auf
dem Domberg residierten Bischof und Ordensritter, in der Unterständt
lebten deutsche Kaufleute, die sie 1230 gegründet und Reval genannt
hatten. Beide Teile bilden heute die Altstadt von Tallinn.
Diavortrag: Marianne Neumann
Veranstaltungsort: Auslandsgesellschaft NRW e.V., Dortmund
Veranstalter:
Skandinavische Gesellschaften
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