27 Nationalstaaten und eine Europäische Union, darunter viele Regionen und kleinere lokale Gebiete, die in grenzüberschreitenden, transnationalen Netzwerken kooperieren. Das alles ist Europa! Doch die inhaltliche Auseinandersetzung bleibt dabei zentraler Dreh – und Angelpunkt. Vor allen Dingen der Dialog zwischen den Kulturen, die Sensibilisierung für die gemeinsamen europäischen Werte, den verbindenden europäischen Gedankenund daran anknüpfend, die Förderung eines aktiven, demokratischen Bürgerengagements, das sind die wichtigen Aufgaben, die heute zu leisten sind. Wir wissen, wie schrecklich Teile der europäischen Vergangenheit gewesen sind, wir wissen aber auch, welche gemeinsamen Vorstellungen uns zusammenhalten. Dies gilt es weiter zu entwickeln. Wir müssen in die Zukunft schauen und dabei die Vergangenheit nicht vergessen.
Junge Europäer/innen aus dem 4er-Netzwerk, bestehend aus Oppeln (Polen), Burg und (Frankreich), Mittelböhmen (Tschechische Republik) und Rheinland-Pfalz (Deutschland) sowie der Slowakei, werden sich diesen Aufgaben stellen. Gemeinsam die transnationale Kooperation zwischen diesen Regionen vorantreiben und qualitativ verbessern, dabei aber auch selbst lernen, was dieses Europa bedeutet, welche Wichtigkeit das Projekt hat und dass es sich lohnt, sich aktiv einzubringen. Dies alles geschieht in einem interkulturellen Umfeld, so dass verschiedenste Meinungen, Einschätzungen und Bewertungen einfließen. Über den Horizont blicken, den Nachbarn verstehen und gemeinsam das Europa von Morgen mitgestalten, ist das Ziel.
Eingeladen sind Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren ausFrankreich, Polen, der Slowakei, der Tschechischen Republik, und Deutschland. Partner: Akademie Dijon (Frankreich) und das Europa-Haus Prag
(Tschechische Republik) sowie das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz.
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