Die Griechen sind das älteste Kulturvolk Europas. Politiker, Dichter und Philosophendes alten Griechenland haben die Grundlagen es europäischen Denkens geschaffen. Als Europäer fühlen sich die Griechen heute eher nur am Rande, viele gehen davon aus, dass ihr Land der sechste Kontinent ist - eben etwas anders als der Rest der Welt - und bewahren ihre Eigenarten wie zum Beispiel den eigenen Lebensrhythmus oder die griechische Folklore,die sich weit besser gegen angloamerikanische Einflüsse behaupten kann als das Brauchtum in anderen Staaten Europas. Bedingt durch Geografie und Geschichte denkt man "kleinräumiger", das Wohl der eigenen Gemeinde ist von größerer Bedeutung als das des Staates. Und natürlich bemerken Mitteleuropäer sofort im Straßenbild, dass sie durch ein orthodoxes Land reisen, versuchen die griechische Schrift zu entziffern, wohl wissend, dass die Einheimischen dem Gast jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Das Land ist eines der abwechslungsreichsten Europas. Wer es durchquert, erlebt keine Stunde,in der nicht zumindest in der Ferne hohe Berge aufsteigen. Besucht man die antiken Stätten in Delphi an den Hängen des nahezu 2500 Meter hohen Parnass, wandert der Blickgleichzeitig auch immer wieder hinunter auf das blaue Meer bei Itéa. Fast unwirklich undganz besonders imposant "kleben" die Metéora-Klöster mit ihren Kunstschätzen auf und an den Felsen in einer einzigartigen Landschaft.Die Reise beginnt in und um Athen, führt von Mittelgriechenland, das gemeinsam mit dem Peloponnes das griechische Kernland bildet, nach Thessalien und weiter nach Norden nach Makedonien, wo sie in Europas Kulturhauptstadt 1997, Thessaloniki, enden wird.
Mit Akrivi Nikolopoulou konnten wir eine erfahrene Reiseleiterin gewinnen; Ioannis Grigoriadis von ELIAMEP (Hellenic Foundation for European & Foreign Policy) und Anneta Veliani vom Europahaus Thessaloniki werden zusätzliche Einblicke in Politik und Gesellschaft des Landes vermitteln.
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