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50 Jahre Vertrag von Rom - quo vadis Europa? 2007 Drucken

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EUNET Konferenz und Mitgliederversammlung 2007
Salzburg/Wals 5.-7. Oktober 2007

Veranstalter:

eunet-logo
European Network for Education and Training e.V. - EUNET
bildungswerk-institut
 Salzburger Bildungswerk - Institut für Europa
europa-salzburg
 Landes-Europabüro Salzburg

Mit finanzieller Unterstützung durch:

    • die Europäische Union
    • das Landes-Europabüro Salzburg
    • die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
    • die Gemeinde Wals-Siezenheim

 

gemeinde-wals

Die Mitglieder des European Network for Education and Training - EUNET e.V. trafen sich vom 5. bis 7.10.2007 in der österreichischen Gemeinde Wals-Siezenheim in der Nähe von Salzburg.
Tagungsort war das schöne Tagungshotel Königgut (www.koeniggut-salzburg.at).

54 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigten sich drei tagelang mit den Herausforderungen der Europäischen Bildungsarbeit im Zeichen des 50jährigen Bestehens der Römischen Verträge. Neben Vorträgen von Gastreferenten stand die Neuwahl des Präsidiums im Vordergrund der Veranstaltung.

Dojara Eberle

Nach der offiziellen Eröffnung der Konferenz mit dem thematischen Schwerpunkt "Salzburg in Europa" durch den Präsidenten des Salzburger Landtags, Herrn Johann Holztrattner, und der Begrüßung durch den Präsidenten von EUNET, Herrn Richard Stock, referierte Landesrätin Frau Doraja Eberle zum Thema „50 Jahre Europa - 50 Jahre Frieden ... aber nicht überall in Europa".

Frau Eberle berichtete auf sehr anschauliche und mitreißende Art von ihren Projekterfahrungen in Bosnien und Herzegowina. Sie betonte dabei, dass oft die einfachsten Ideen am wirkungsvollsten sind, betonte aber gleichzeitig wie schwierig, und manchmal auch Nerven aufreibend, die Arbeit auf dem Balkan sein kann. Die Ausführungen stießen bei den Teilnehmenden auf großer Resonanz und eine oft vergessene Region Europas wurde in den Mittelpunkt des Interesses gerückt.

Der Samstagmorgen begann mit einem Grußwort des Bürgermeisters der Gemeinde Wals-Siezenheim.
Die Gemeinde hat die EUNET Konferenz großzügig unterstützt und die Anwesenheit des Bürgermeisters war eine ausgezeichnete Gelegenheit um der Gemeinde für ihre Unterstützung sehr herzlich zu danken. Herr Bundesrat Ludwig Bieringer betonte in seiner Ansprache die Erfahrungen, die seine Gemeinde in einer europäischen Grenzregion gemacht hat. Durch seine langjährige Arbeit als Bürgermeister hat er erkannt, dass die Zukunft Europas hauptsächlich in der interregionalen Zusammenarbeit liegt. Er bedankte sich bei den Mitgliedern von EUNET für ihre unermüdliche Arbeit den europäischen Gedanken in die Bevölkerung zu tragen und wünschte der Konferenz einen erfolgreichen Verlauf.

Ludwig Bieringer

 
Podium

Ausgewählte Mitglieder unseres Netzwerkes erklärten sich bereit an einer Podiumsdiskussion zum Thema „50 Jahre Vertrag von Rom - Herausforderungen für die politische Bildung" teilzunehmen.
Nach kurzen Impulsreferaten diskutierten die Podiumsteilnehmer über mögliche Reaktionen auf die Veränderungen in der politischen Bildungsarbeit. Herausforderungen wurden benannt und Ideen vorgeschlagen, jedoch waren sich alle Teilnehmenden einig, dass es eine Generallösung für die Zukunft nicht gibt bzw. nicht in Sicht ist. 

Auf die Podiumsdiskussion folgten die Präsentationen zu den beiden Hauptprojekten des Jahres: Waves of Democracy und EUNET Integration Network .

Anschließend eröffnete Richard Stock die Mitgliederversammlung von EUNET und berichtete zum letzten Mal als amtierender Präsident über die Aktivitäten unseres Netzwerkes im vergangenen Jahr. Er betonte dabei insbesondere den großen Erfolg einen Betriebskostenzuschuss von der Europäischen Union ab dem Jahr 2007 zu erhalten und dankte nochmals sehr herzlich allen an diesem Erfolg Beteiligten. Dieser Erfolg ist jedoch nur ein Zwischenziel und das Präsidium muss und wird sich weiterhin darum bemühen, zusätzliche Finanzmittel für die Mitglieder von EUNET von anderen Generaldirektionen der Europäischen Kommission zu erhalten. Er sieht EUNET auf einem guten Wege und erklärt kurz, warum er zur Wiederwahl als Präsident nicht mehr zur Verfügung steht.
Als wesentliche Neuerung konnte er ebenfalls das auf zwei Säulen basierende Beitragsystem präsentieren.

Salzburg PlenumDer nun folgende Teil der Mitgliederversammlung stand ganz im Zeichen der Neuwahl des Präsidiums. Aufgrund der Wahlordnung von EUNET war zunächst eine Listenwahl für die drei obersten Posten im Präsidium notwendig. Die Wahlleitung wurde von Thomas Heckeberg übernommen, der durch die folgenden Wahlgänge führte. Am Ende aller Abstimmungen verfügte EUNET über ein Präsidium mit neuen und bekannten Gesichtern sowie mit Nina Nørgaard über eine neue Präsidentin (siehe Präsidium ).

Thomas Heckeberg dankte im Namen aller Mitglieder dem scheidenden Präsidenten für die Arbeit der vergangenen drei Jahre und übergab die Sitzungsleitung an Nina Nørgaard.
Anschließend stellte Barbara Lucius die Jugendinitiative „Youth moving Europe" vor, die als Ergebnis aus dem Waves of Democracy Projekt hervorgegangen ist.

Rudolf Lennkh
Den Brückenschlag von der Vergangenheit in die Zukunft vollzog zum Abschluss der Konferenz der Vortrag des Sektionsleiters für Europa im Außenministerium der Republik Österreich, Herr Botschafter Dr. Rudolf Lennkh. Ausgehend vom Vertrag von Rom fokussierte er seine Ausführungen auf den Vertrag von Lissabon, der sich zu diesem Zeitpunkt noch in der Entstehung befand. Die Netzwerkmitglieder nutzten die Gelegenheit zu einer ausführlichen Debatte mit der Kernfrage: Ist der Vertrag nun ein guter Vertrag, oder nur das Ergebnis einer gescheiterten Verfassung? 

Nach einem intensiven Erfahrungsaustausch am Samstagabend hatten die Teilnehmenden am kommenden Vormittag noch die Gelegenheit die wunderschöne Stadt Salzburg näher kennen zu lernen, bevor sie sich wieder auf die Heimreise begaben.

Ein großer Dank gilt dem Salzburger Bildungswerk , insbesondere Dr. Wolfgang Forthofer, für die hervorragende Organisation vor Ort. EUNET bedankt sich ebenfalls beim Landes-Europabüro Salzburg, der Gemeinde Wals-Siezenheim und der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung für die finanzielle Unterstützung, ohne die die Konferenz nicht hätte stattfinden können.

Das Programm der Tagung finden Sie iconhier (135.98 KB) zum download.

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(Nina Nørgaard, Wolfgang Forthofer und Thomas Heckeberg nach Abschluss der Konferenz)

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 10. September 2008 )
 
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