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Europäischer Jugendgipfel in Graz
Planspiel
Auszug aus der Resolution

Europäischer Jugendgipfel in Graz: 

jugendgipfel_2EU-Future Generation: 50 Years of Experience as Motivation for Future Steps

Das Europazentrum Graz veranstaltete kürzlich zum 11ten Mal in Kapfenberg / Obersteiermark ein Europäisches Jugendtreffen mit ca. 60 TeilnehmerInnen aus Deutschland, Italien, Polen, Spanien, Tschechien, Türkei und Österreich.
Das Jugendtreffen an sich feierte dieses Jahr sein nun 25 jähriges Bestehen und kann somit auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken. Das diesjährige Jugendtreffen stand unter dem Motto: „EU-Future Generation: 50 Years of Experience as Motivation for Future Steps" und befasste sich mit dem hochaktuellen Thema der grundsätzlichen Entwicklung der Europäischen Union im nächsten Jahrzehnt.
Besprochen wurden dabei auch die letzten 50 Jahre der EU, um die Fehler der Vergangenheit vermeiden zu können und die großartigen Errungenschaften dieser Epoche für das 21. Jahrhundert fit zu machen.

Über 60 internationale TeilnehmerInnen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren aus Deutschland, Italien, Spanien, Tschechien, der Türkei, Polen und Österreich trafen sich für 9 Tage in Kapfenberg und erarbeiteten nach einer Informationsphase über die Europäische Union, ihre Geschichte und ihre Institutionen in einem Planspiel eine Erklärung des Europäischen Parlaments über die zukünftige Entwicklung der Europäischen Union. Neben dieser anspruchsvollen Aufgabe sorgte ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für eine ausgewogene Veranstaltung.

jugendgipfel_1 Zu Beginn des Seminars gab es eine Informationsphase für die TeilnehmerInnen, um sie mit der Europäischen Union vertraut zu machen und eine solide Grundlage für die Arbeit im Rahmen des Planspiels zu schaffen. Im Zuge dieser Informationsphase gab es einen Überblick über die Geschichte und die Institutionen der Europäischen Union, sowie eine Bestandaufnahme der gegenwärtigen Tendenzen durch Harald Steinwendter, Paul Risse und Nicole Neuhold. In das Planspiel und den gesamten Ablauf der Simulation führte Christian Gänser die Teilnehmer ein und bereitete sie auf ihre künftigen Rollen als Mitglieder des Rates, der Kommission, des Europäischen Parlaments oder der Presse vor.

Zum anderen gab es einen Vortrag vom Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Wien, DI Georg Doutlik, über die zukünftige Entwicklung der EU und eine anschließende Diskussion mit Vertretern der polnischen (Botschaftsrätin Barbara WADACH), türkischen (Botschaftsrätin Istem CIRCIROGLU) und tschechischen Botschaft (Botschaftsrätin Pavlina FRYDKOVA), in welcher sich die Teilnehmer sich mit der Frage nach einer europäischen Identität und den Grenzen Europas auseinandersetzen konnten.

Äußerst spannend verlief ein Europäisches Hearing in Grazer Rathaus mit Vertretern aller Fraktionen: Cengiz Kulac GRÜNE, Josef Schmalhardt KPÖ, Mag. Martin Titz ÖVP, Mag. Maxie URAY-FRICK FPÖ,
Edeltraud Meißlitzer SPÖ
legten die Standpunkte zur Lage der Europäischen Politik ihrer Fraktionen dar und gaben Aufschluss darüber, inwieweit die Entscheidungen in Brüssel auf die Kommunalpolitik Einfluss haben. Städtefreundschaften und Integrationspolitik seien wichtige Beiträge im Hinblick auf eine künftige Erweiterung.



Last Updated ( Montag, 27 August 2007 )
 
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