| Die Europäische Union - Zukunftsmodell für wirtschaftliche und soziale Stabilität |
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Landeshauptmann Voves unterstrich in seiner Eröffnungsrede die bisherige Bedeutung der Europäischen Union in wirtschaftlichen Belangen, forderte aber, dass in Zukunft verstärkt auch soziale Belange in den Mittelpunkt gerückt werden müssen.
Landeshauptmann Mag. Franz VOVES bedankte herzlich bei den beteiligten Professoren, Schuldirektoren und natürlich in erster Linie bei den Schülerinnen und Schülern der Schulen Bundeshandelsakademie Feldbach (A), Bundesgymnasium Rein (A), Prva Gimnazija Maribor (SLO) und Srednja ekonomska sola Maribor (SLO)für ihr Engagement im Rahmen dieses vom Europazentrum Graz initiierten Projekts. In der Podiumsdiskussion war man sich über die Notwendigkeit eines gemeinsamen Europas einig. ORF-Moderator Günther Bauer begrüßte zur Diskussion MEP Dr.in Maria Berger, Dr.in Hella Ranner, Mag.a Ulrike Lunacek, MEP Mag. Jörg Leichtfried und den slowenischen EU-Experten Marko Makovec. Eine besondere Auszeichnung erfuhr die Enquete durch die Anwesenheit des Hohen Repräsentanten der Internationalen Gemeinschaft in Bosnien und Herzegowina, dem Österreicher Dr. Valentin Inzko: "Europa ist ein einzigartiges Projekt und vergleichbar mit einem friedvollen Haus mit vielen Etagen", erklärte er, wobei er einschränkte: "Europa ist nach wie vor eine Baustelle". Gefragt nach ihren Vorstellungen über die zukünftige Entwicklung dieser Baustelle waren sich alle einig, die Informationen für die BürgerInnen der Europäischen Union müßten besser und die Jugend stärker in Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Diesen Punkt hatte schon eingangs Reinhard Rack angesprochen, der seit 1995 dem Europaparlament angehört. "Das berühmte Sprichwort 'hast du einen Opa, dann schick' ihn nach Europa' stimmt nicht mehr", - es sind nun sehr viele junge Politiker im Europaparlament. Nur er selbst ist mittlerweile tatsächlich Opa geworden: "Und deshalb trete ich nicht mehr an!"
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Rund 300 Gäste folgten der Einladung von Landeshauptmann Mag. Franz Voves und dem
Ein "Brief an Brüssel", verfasst von Schülerinnen und Schülern aus
Steiermark und Slowenien sowie ein Sprechchor, in dem die Jugendlichen
europäische Werte interpretierten, beeindruckten das Publikum wie auch
die hochkarätigen Diskutanten.
