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20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs (Salzburg) Print
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20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs (Salzburg)
Eröffnung und Einleitungsvorträge
Beispiele für das Zusammenwachsen Europas nach 1989
Das Beispiel Bosnien und Herzegowina
Arbeitsgruppe 1: Europa wächst zusammen
Arbeitsgruppe 2: Mehrere Staaten Südost-Europas stehen noch im Abseits
Arbeitsgruppe 3: Nie wieder Krieg in Europa!
Bildimpressionen vom Europäischen Abend

Das Beispiel Bosnien und Herzegowina

Als besonderes Beispiel für die Folgen von Krieg, Vertreibung und ethnischen Auseinandersetzungen auf dem Balkan diente das Beispiel Bosnien und Herzegowina. Ein Land mit einem ausgesprochen komplizierten staatlichen Gebilde, welches auch nach beinahe fünfzehn Jahren internationaler und europäischer Hilfe nicht wirklich voran und zur Ruhe gekommen ist.

 

Die Karte rechts zeigt die Verwaltungsgliederung von Bosnien und Herzegowina. Dargestellt sind die Föderation BiH (blau) mit ihren Kantonen (verschiedene Schattierungen) und deren Hauptstädten, die Republika Srpska (rot), der Brčko-Distrikt (gelb) und alle Gemeinden mit ihren offiziellen Namen. 

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moeller Dr. Hans Jürgen Möller, vom Deutschen Büro für wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Banja Luka, gab zunächst einen Überblick über die aktuelle, sich verschlechternde Situation in Bosnien und Herzegowina. Die staatliche Zersplitterung und der mangelnde Wille auf allen Seiten eine zukunftsträchtige Lösung zu finden bildeten den ersten Teil seiner Ausführungen.Das Land ist aber auch ein exemplarisches Beispiel für die Fehler bei der Entwicklungszusammenarbeit, der Wiederaufbaupolitik und der Rückkehrpolitik. (iconThesenpapier Bosnien und Herzegowina
bobik Der Wiederaufbau des zerstörten Landes wurde an zwei Beispielen festgemacht. Internationales Engagement, insbesondere von Seiten der Europäischen Union, und private Initative wurden dabei als sich ergänzende Maßnahmen gewürdigt.
Oberst a. D. Peter-H. Bobik, drei Jahre für die EUFOR in Bosnien und Herzegowina tätig, erläuterte den Teilnehmenden die Funktionsweise und Bedeutung zivil-militärischer Zusammenarbeit. Anhand von Bildern veranschaulichte er das Ausmaß der Zerstörung, zeigte aber auch die positive Wirkung die eine Zusammenarbeit zwischen Militär und der Zivilgesellschaft hervorbringen kann.
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Die große Bedeutung ziviler Hilfsmaßnahmen in Bosnien und Herzegowina wurde von Landesrätin Doraja Eberle anhand der Organisation Bauern helfen Bauern Salzburg beispielhaft dargestellt. Der 1992 gegründete Verein hat bisher ca. 900 Holzhäuser aufgebaut, um den Menschen wieder ein Dach über dem Kopf zu geben. Dies ist aber nur ein Teil der Arbeit vor Ort, die geprägt ist vom Gedanken konkrete und auf persönlichem Kontakt basierende Hilfe anzubieten. Darüber hinaus sind eine große Zahl der Aktivitäten darauf ausgerichtet, ein Aufeinanderzugehen der Volksgruppen zu fördern bzw. zu fordern.

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Last Updated ( Dienstag, 30 März 2010 )
 
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